{"id":116,"date":"2014-02-19T21:32:45","date_gmt":"2014-02-19T21:32:45","guid":{"rendered":"http:\/\/naehchstenliebe.de\/?page_id=116"},"modified":"2015-07-24T07:55:59","modified_gmt":"2015-07-24T07:55:59","slug":"naehlexikon","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/naehchstenliebe.de\/?page_id=116","title":{"rendered":"N\u00e4hlexikon"},"content":{"rendered":"<div class=\"fcbkbttn_buttons_block\" id=\"fcbkbttn_left\"><div class=\"fcbkbttn_like \"><fb:like href=\"http:\/\/naehchstenliebe.de\/?page_id=116\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" layout=\"button_count\"  size=\"small\"><\/fb:like><\/div><\/div><h2>Absteppen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Stoff liegt links vom N\u00e4hfu\u00df und die Kante des Stoffes rechts. Absteppen hei\u00dft, dass man entlang der Kante, des Saumes oder der N\u00e4hte steppt, um die dekorativ zu betonen. Meist wird knappkantig (etwa 1 mm neben der Kante) abgesteppt.<\/p>\n<h2>Applikation\/applizieren<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit ist das Aufn\u00e4hen oder Aufsticken von Motiven gemeint, die dem Verzieren eines Stoffes oder Objektes dienen.<\/p>\n<h2>Jersey<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jersey ist ein elastischer Stoff, der meist f\u00fcr T-Shirts, Unterw\u00e4sche oder Babykleidung verwendet wird. Zum N\u00e4hen sollte eine spezielle Jersey-Nadel (stumpfe Spitze) benutzt werden, damit die Stoffe beim N\u00e4hen nicht besch\u00e4digt werden. Ebenfalls sollte man einen Stich mit mehr Fadenweite w\u00e4hlen, wie beispielsweise einen Zickzack-Stich, damit die N\u00e4hte bei einer Dehnung des Stoffes nicht rei\u00dfen.<\/p>\n<h2>KAM Snaps<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">KAM Snaps sind Druckkn\u00f6pfe, die sich mit Hilfe einer speziellen Zange, der sogenannten Snapzange oder auch Snapplier, an Stoffe befestigen lassen.<\/p>\n<h2>Kellerfalte<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eBei der sogenannten Kellerfalte oder Quetschfalte sto\u00dfen die <a title=\"Stoffbruch\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stoffbruch\">Br\u00fcche<\/a> zweier zueinander gelegter <a title=\"Falten (Textil)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Falten_%28Textil%29\">Falten<\/a> in der Mitte der Faltentiefe aneinander. Entlang jeder Bruchkante werden beide Falten an den unterliegenden Stoff angen\u00e4ht. Am Ende dieser Naht, die sehr kurz, aber auch l\u00e4nger sein kann, bildet sich dann eine tiefe Springfalte\u201c (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kellerfalte\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kellerfalte<\/a>)<\/p>\n<h2>Nadelst\u00e4rke<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim N\u00e4hen mit der N\u00e4hmaschine sollte die Nadel immer dem zu vern\u00e4henden Stoff angepasst werden, d.h. bei feineren Stoffen sollte eine andere Nadel als bei st\u00e4rkeren, groberen Stoffen verwendet werden. Genauer gesagt, f\u00fcr die feineren Stoffe verwendet man auch eine feinere Nadel (kleinere Nummer), f\u00fcr gr\u00f6bere bzw. festere Stoffe eine st\u00e4rkere Nadel (h\u00f6here Nummer). Die Nummer ist bei den Nadeln dort eingraviert, wo diese in die Maschine gespannt wird, dem sogenannten Kolben. Ansonsten stehen die Nummer auch bereits auf den Nadelp\u00e4ckchen. Diese Zahlen geben uns dar\u00fcber Auskunft, welche Dicke\/St\u00e4rke die Nadel hat. So eignen sich die St\u00e4rken 60 oder 70 besonders gut f\u00fcr feine Stoffe wie Seide o.\u00e4., die St\u00e4rken 80 oder 90 hingegen f\u00fcr mittlere Stoffe wie Baumwolle und die St\u00e4rken 100 und 110 f\u00fcr feste Stoffe wie beispielsweise Leder oder Jeans. Nun gibt es allerdings auch noch weitere Unterscheidungspunkte, und zwar die <em>Nadelarten.<\/em><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Nahtzahl<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Ihr in Euren Schnittmustern bzw. N\u00e4hanleitungen den Begriff &#8222;Nahtzahl&#8220; lest, bedeutet dies, dass Ihr auf Euren Schnittmustern Zahlen findet. Diese Zahlen dienen als Hilfe beim Zusammenn\u00e4hen der Schnittteile. Gleiche Zahlen treffen aufeinander. Beispielsweise, wenn auf dem Vorderteil eine 1 an der Nahtseite eingetragen ist, gibt es auch eine 1 auf dem R\u00fcckenteil. Diese Stellen treffen beim Zusammenn\u00e4hen aufeinander.<\/p>\n<h2>Nahtzugabe<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">An der Stelle, wo zwei Stoffteile mit einer Naht verbunden werden sollen, muss ein kleiner Rand gelassen werden. Dieser Rand, zwischen Stoffkante und Naht, wird Nahtzugabe genannt (In den Schnittmustern\/ Anleitungen oft mit NZ abgek\u00fcrzt). Je nach N\u00e4hprojekt oder Stoffart kann die Nahtzugabe variieren, meist zwischen 1,0 cm bis 2,0 cm.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Zugabe dient dazu, dass der Stoff an dieser Stelle vers\u00e4ubert werden kann, damit er nicht ausfranst (wie dies funktioniert steht unter \u201e<b><i>Vers\u00e4ubern<\/i><\/b>\u201c).<\/p>\n<h2>Rechts auf rechts<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwei Stoffe liegen rechts auf rechts, wenn jeweils die beiden sch\u00f6nen Seiten aufeinanderliegen. Das hei\u00dft, die sch\u00f6nen Seiten liegen innen.<\/p>\n<h2>Stecken\/Heften<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Stecknadeln lassen sich die Schnitt-Teile provisorisch zusammenstecken, damit sie nicht mehr verrutschen. Es gibt zwei M\u00f6glichkeiten, wie man die Stecknadeln in den Stoff stecken kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Einen kann man sie quer stecken, wie im Bild dargestellt:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/naehchstenliebe.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/naehchstenliebe_naehlexikon_stecknadel_quer.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei dieser Methode besteht allerdings auch die Gefahr, gerade bei Anf\u00e4ngern, dass man w\u00e4hrend des N\u00e4hens eine Nadel trifft. Dann w\u00fcrde sich der Stoff verziehen und die Nadel der N\u00e4hmaschine k\u00f6nnte abbrechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die zweite Methode, und diese halte ich auch f\u00fcr besser, w\u00e4re, dass man die Stecknadel in Richtung des N\u00e4hfuh\u00dfes steckt, somit kann man diese w\u00e4hrend des N\u00e4hens, eine nach der anderen einfach herausziehen, wie im unteren Bild dargestellt:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/naehchstenliebe.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/naehchstenliebe_naehlexikon_stecknadel_laengs.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<h2>Stoffbruch<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Stoffbruch, oder auch Bruchkante, wird die Linie im Schnitt bezeichnet, an der der Stoff umgeschlagen bzw. gefaltet wird. So wird bei einem symmetrischen Schnittteil, z. B. eine Kosmetiktasche oder ein Oberteil, mit einer H\u00e4lfte das komplette Teil zugeschnitten. Der Stoff wird beim Zuschneiden doppelt gelegt und man legt an der Stoffkante das Schnittmuster an und erh\u00e4lt somit beispielsweise bei einem Oberteil einen rechten und einen linken \u00c4rmel.<\/p>\n<h2>Stoffseite<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Stoffen gibt es immer eine rechte und eine linke Seite. Die rechte Seite ist meist die \u201esch\u00f6ne\u201c Seite. Sie ist die \u00e4u\u00dfere, sichtbare Seite bei einem gen\u00e4hten St\u00fcck und hat oft einen Druck bzw. ein Muster drauf. Die linke Seite ist entsprechend die innere Seite.<\/p>\n<h2>Verriegeln<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Verriegeln einer Naht dient dazu, dass sich diese nicht wieder auftrennt. Dazu werden zu Beginn und am Ende einer Naht zwei\/drei Stiche vorw\u00e4rts und dann wieder r\u00fcckw\u00e4rts gen\u00e4ht.<\/p>\n<h2>Vers\u00e4ubern<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wichtig beim N\u00e4hen ist das Vers\u00e4ubern der N\u00e4hte. Es kann bereits direkt nach dem Zuschneiden der Stoffe geschehen, aber auch erst nachdem die Stoffe miteinander vern\u00e4ht wurden. Die sogenannte <b><i>Nahtzugabe<\/i><\/b> wird zum Beispiel mit einem <b><i>Zickzackstich<\/i><\/b> vers\u00e4ubert, wobei es noch andere Sticharten gibt, die f\u00fcr das Vers\u00e4ubern von N\u00e4hten in Frage kommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Absteppen Der Stoff liegt links vom N\u00e4hfu\u00df und die Kante des Stoffes rechts. Absteppen hei\u00dft, dass man entlang der Kante, des Saumes oder der N\u00e4hte steppt, um die dekorativ zu betonen. 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